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Adobe Audition

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Adobe Audition
Basisdaten
Entwickler Adobe Inc.
Erscheinungsjahr 18. August 2003
Aktuelle Version CC 2024 (24.4.00)[1]
(Oktober 2021)
Betriebssystem Windows, macOS
Kategorie Audioeditor
Lizenz proprietär
deutschsprachig ja
Adobe Audition

Adobe Audition [əˌdoʊbi ɔːˈdɪʃn] (früher Cool Edit Pro) ist eine professionelle Audioeditor-Software des Unternehmens Adobe Inc. zum Bearbeiten von digitalen Audiodateien. Es beherrscht sowohl die direkte als auch die indirekte Bearbeitung von Tonmaterial (destruktive und nicht-destruktive Bearbeitung). Dateien können aus vielen unterschiedlichen Quellen geöffnet bzw. aufgenommen werden und in allen allgemeinen Formaten abgespeichert werden. Bis zur Version 3.0 bietet Adobe Audition einen MIDI-Sequenzer und ReWire Technologie (Propellerhead Software) zur Einbindung von Drittsoftware.[2][3] Seit der Version CS5.5 (Version 4.0) war Adobe Audition Bestandteil des Programmpakets der Adobe Creative Suite und ist erstmals auch für OS X erschienen. Mit Version 6.0 wird das Programm als Adobe Audition CC im monatlichen Einzelabonnement sowie im Abonnement der Adobe Creative Cloud angeboten.

Versionsgeschichte

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Das Programm wurde Mitte der 1990er ursprünglich von dem Unternehmen Syntrillium unter dem Namen Cool Edit entwickelt.[4] In der Grundversion wurden Audiodateien aufgrund der seinerzeit geringeren Rechenleistung destruktiv bearbeitet, um ein Arbeiten in Echtzeit zu ermöglichen. In späteren Versionen wurde dann die nicht destruktive Bearbeitung von Audiodateien und die Mehrkanal-Abmischung möglich.

Im Mai 2003 wurde Cool Edit Pro 2.1 von Adobe aufgekauft und als Adobe Audition in die eigene Produktpalette eingegliedert und weiterentwickelt.

Die erste Version wurde am 18. August 2003 veröffentlicht und hatte gegenüber der letzten Veröffentlichung von Cool Edit keine erkennbaren Veränderungen in der Funktion.

Adobe Audition 1.5

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Im Mai 2004 veröffentlicht, erfuhr das Programm größere Veränderungen. Es kamen Funktionen wie Tonhöhenkorrektur, Frequenzbereichanalyse, eine Projektansicht für die CD-Erstellung und die grundlegenden Videobearbeitungswerkzeuge aus Adobe Premiere hinzu, außerdem die Integrationsmöglichkeit von Dateien beider Programme in das jeweils andere Programm.

Adobe Audition 2.0

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Mit Adobe Audition 2.0 wurde am 17. Januar 2006 erstmals eine Version für den professionellen Anwenderbereich veröffentlicht. Neben der neu strukturierten Benutzeroberfläche und neuen Bearbeitungsmöglichkeiten, wie sie in anderen Audioeditoren bereits verfügbar waren, erfolgte die Implementierung von ASIO-Treibern und VST-Plugins, entwickelt jeweils von der Steinberg Media Technologies GmbH. Adobe Audition 2.0 wurde zudem in das Software-Paket Adobe Production Studio eingegliedert, allerdings nicht zusammen mit der bereits im April 2005 herausgebrachten Adobe Creative Suite 2 ausgeliefert, welche seinerzeit das weniger leistungsfähige Adobe Soundbooth[5] enthielt.

Adobe Audition 3.0 (CS2)

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Adobe Audition 3.0 wurde am 8. November 2007 veröffentlicht und nunmehr in die Adobe Creative Suite 2 integriert. Es wurden eine Spektralanalyse und neue Effekte hinzugefügt, die Multitrack-Oberfläche neu gestaltet und die Unterstützung für virtuelle Instrumente (VSTi) erweitert. Adobe Audition 3.0 erfuhr dann zunächst keine weitere Entwicklung und wurde in der Adobe Creative Suite 3 wieder durch Soundbooth CS3, in der Adobe Creative Suite 4 durch Soundbooth CS4 und in der Adobe Creative Suite 5 durch Soundbooth CS5 ersetzt.

Adobe Audition 3.0 kann mittlerweile für jedermann als Vollversion von der Herstellerseite nach Anlegen eines kostenlosen Accounts heruntergeladen werden.[6] Adobe rät hier allerdings vom Ausführen nicht unterstützter und veralteter Software ab. Weiters wird darauf hingewiesen, dass nur Inhaber einer gültigen Lizenz für die jeweiligen Produkte berechtigt sind, die zur Verfügung gestellten Aktivierungscodes zu verwenden. Neben Avid Technologys Pro Tools, Apples Logic Pro oder dessen Vorversion, Emagics Logic Audio Platinum, kann Adobe Audition 3.0 allerdings auf Grund seines MIDI-Sequenzers MIDI-Daten eines E-Pianos oder eines Keyboards aufzeichnen und mit Hilfe von virtuellen Instrumenten wie Native Instruments’ Kontakt 4 Sample-Libraries (Klangbibliotheken) wie beispielsweise die