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Cao Pi

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aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wèi Wéndì (曹魏文帝)
Familienname: Cáo ()
Vorname:Pī ()
Großjährigkeitsname (Zi): Zǐhuán (子桓)
Postumer Titel:
(kurz)
Wén ()
Tempelname: Gāozǔ (高祖)
Regierungszeit: 220226
Äranamen: Huángchū (黃初) 220–226

Cáo Pī (chinesisch 曹丕, IPA (hochchinesisch) [tsʰɑo̯35 pʰi55]) (* 187; † 226) war der erste Kaiser der chinesischen Wei-Dynastie und der Sohn des Kriegsherrn Cao Cao (155–220). Mit der Absetzung des letzten Kaisers der Han-Dynastie durch ihn im Jahr 220 begann die Zeit der Drei Reiche in China.

Er war auch als Dichter tätig, wie sein Vater. Sein Schwalbenlied (燕歌行, Yàngēxíng) ist der erste chinesische Siebensilber (七言詩, Qīyánshī). In einem nicht erhaltenen Diskurs über Literatur (chinesisch 典論) behandelte er zeitgenössische Literaten.

Die Drei Reiche

Kindheit und Jugend

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Cao Pi wurde im Jahr 187 als Sohn des Kriegsherrn Cao Cao und seiner Konkubine Bian geboren. Sein Vater war damals noch Offizier der kaiserlichen Leibwache in der Hauptstadt Luoyang. Während der folgenden Jahre schwang sich Cao Cao in zahlreichen Feldzügen zu einem der mächtigsten Kriegsherrn des verfallenen chinesischen Reiches auf. In den Jahren 196–207 besiegte er seinen Konkurrenten Yuan Shao und dessen Söhne und bemächtigte sich des minderjährigen Kaisers Xian von Han (181–234). Cao Caos ältester Sohn Cao Ang fiel 197 auf dem Schlachtfeld, womit Cao Pi in der Primogenitur an erste Stelle rückte. Sein Name taucht in der Geschichtsschreibung erst wieder 204 auf, als er die Frau des geschlagenen Kriegsherrn Yuan Xi heiratet, Zhen Luo. Ihr Sohn Cao Rui wurde schon acht Monate darauf geboren, was zu dem Gerücht führte, er sei nicht Cao Pis leibliches Kind.

Auf dem politischen Schauplatz tauchte Cao Pi im Jahr 211 auf, als er seinen Vater, der damals Oberster Minister war, um zwei hohe Posten bat: den des Kommandanten der Kaiserlichen Wache und den des Stellvertretenden Obersten Ministers. Sein Vater verweigerte ihm beide Ämter, weil er sich über seine Nachfolge noch nicht im Klaren war. Neben seinem ältesten Sohn Cao Pi war ihm der jüngere Cao Zhi (192–232) sehr teuer, der sich nicht nur (wie sein Vater und Bruder) als Dichter einen Namen gemacht hatte, sondern auch als Redner. In den folgenden Jahren fand am Kaiserhof in Luoyang ein Erbfolgestreit statt, der von beiden Parteien verdeckt geführt wurde. Nach außen trugen die Brüder ein harmonisches Verhältnis. Im Jahr 216 gelang es Cao Zhi, zwei wichtige Unterstützer seines Bruders auszuschalten, Cui Yan und Mao Jie: Der eine wurde hingerichtet, der andere entlassen. Auf Betreiben des Beraters Jia Xu hin entschied sich Cao Cao zu Gunsten seines Erstgeborenen. Jia Xu hatte seinen Herrn davor gewarnt, die Regeln der Primogenitur zu ignorieren, und ihn an das Schicksal seiner Konkurrenten Liu Biao und Yuan Shao erinnert, die beide zu Grunde gegangen waren. In der Zwischenzeit hatte Cao Pi sein Ansehen unter den Beamten aufgebessert und seinen jüngeren Bruder als Verschwender hingestellt, der zur Regierung nicht befähigt war. Im Jahr 217 schließlich ernannte Cao Cao, damals bereits Prinz von Wei, Cao Pi zu seinem Nachfolger.

Nachfolge und Sturz der Han-Dynastie

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