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Cubase

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Cubase
Logo
Basisdaten
Entwickler Steinberg Media Technologies
Erscheinungsjahr April 1989
Aktuelle Version 14.0.32[1]
(20. Juni 2025)
Betriebssystem macOS, Windows
Programmier­sprache C/C++
Kategorie DAW, Sequenzer
Lizenz proprietär
www.steinberg.net
Notation in Cubase SX (Ausschnitt)

Cubase ist eine Musiksoftware für Digital Audio Workstations (DAW) des Unternehmens Steinberg. Es erschien erstmals 1989 als einfacher MIDI-Sequenzer und erzielte 1996 einen Verbreitungsschub durch die Einführung der Virtual Studio Technology VST, die wenig später zum Industriestandard wurde.

Verwendungszweck

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Die Software gehört zu den weitverbreitetsten dieser Art. Sie bildet meist die Zentrale der Produktionsumgebung für Musikproduktion und Audioaufnahmen. Cubase kann einen großen Teil der Funktionen abdecken, wie sie in klassischen Tonstudios in Form von analogen Geräten wie Bandmaschinen, Mischpulten, Effektgeräten oder Klangerzeugern vorgehalten werden. Somit kann das Programm bei der Produktion entweder unterstützend oder ausschließlich genutzt werden. Wie andere Programme dieser Art bietet es die vollautomatische Wiederherstellung aller Einstellungen („Total Recall“) und wird oft als Produktionsumgebung „in the box“ (ITB) bezeichnet.[2]

Cubase ist kein Begleitautomat, das heißt, sein primärer Zweck liegt nicht darin, aus geringem musikalischen Input möglichst perfekte und voluminöse Arrangements zu erstellen. Vielmehr wird die Software zur Aufnahme bzw. Erstellung (auch manuell mithilfe diverser Editoren), Aufbereitung und Abmischung diverser Einzelspuren zu einer Gesamtaufnahme verwendet. Hierbei liegt der Fokus darauf, einzelne Signale zu verbessern, jedoch nicht darauf, sie zu erfinden. Für Live-Einsatz oder musikalische Kreativität sind zwar einzelne Funktionen enthalten, dennoch ist Cubase im Wesentlichen ein Werkzeug, um existierende Ideen in möglichst optimaler Qualität festzuhalten.

Kernfunktionen der Software

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  • Ein- oder mehrspurige Aufnahme, detaillierte Bearbeitung und Wiedergabe von Audiosignalen.
  • Aufnahme, detaillierte Bearbeitung und Wiedergabe von MIDI-Daten.
  • Spurbasiertes Verwalten und Gruppieren aller Signale und Signalquellen innerhalb eines sogenannten Projekts.
  • Verwalten von Tempi, Taktarten und Projektabschnitten zur zeitlichen und musikalischen Gliederung.
  • Betrieb von Software-Instrumenten (VST-Plugins) als Klangerzeuger.
  • Ansteuern und Einbinden externer MIDI- und Audiogeräte.
  • Zusammenmischen von Audiosignalen zu Gruppen und/oder zu einem Summensignal (virtuelles Mischpult).
  • Anwenden von Effekten (VST-Plugins) auf Audiosignale oder -signalgruppen in Echtzeit oder offline.
  • Aufbereiten von MIDI-Daten und Ausgabe als Notation.
  • Zeitbasierte Automation des virtuellen Mischpults und der Einzelsignale.
  • Synchronisation zu externen Geräten (zum Beispiel Bandmaschinen) und Einbindung von Video-Dateien.
  • Erzeugen von Audio-Mischungen (Mixdowns) in Mono, Stereo oder Mehrkanalformaten bis 5.1.

Rechneranforderungen

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Ursprünglich lief Cubase unter TOS auf dem Atari ST mit einem auf 8 MHz getakteten