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Gunnar Klack

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gunnar Klack 2025

Gunnar Klack (* 1979 in Hamburg) ist ein deutscher Autor, Architekt und Architekturtheoretiker.[1]

Gunnar Klack studierte Architektur an der Universität der Künste Berlin (UdK) und an der Glasgow School of Art.[2] Seine Diplomarbeit an der UdK 2005 wurde von Peter Bayerer und Juliane Zach betreut.[3] Nach dem Architektur-Diplom begann Klack mit einem Zweitstudium in den Fächern Kulturwissenschaften und Geschichtswissenschaften an Humboldt-Universität zu Berlin, brach dieses jedoch 2006 ohne Abschluss wieder ab.[4] An der Technischen Universität Berlin promovierte Klack 2013 zum Dr.-Ing. mit einer Arbeit über das Werk der Architekten Hermann Fehling und Daniel Gogel.[5] Seine Dissertation Gebaute Landschaften. Fehling + Gogel und die organische Architektur: Landschaft und Bewegung als Natur-Narrative wurde von Gabi Dolff-Bonekämper und Adrian von Buttlar betreut.[6][7]

Für die Musikzeitschrift Spex war Klack zwischen 2007 und 2011 regelmäßiger als freier Autor aktiv und 2012 als Gastautor für die Zeitschrift für Sexualforschung[8], sowie für Die Welt und Zeit-Online.[9]

Nach seiner Promotion 2013 macht er bis 2015 ein wissenschaftliches Volontariat an der Berlinischen Galerie und war im Anschluss 2016–2017 an der Technischen Universität Berlin am Institut für Stadt- und Regionalplanung sowie 2018–2019 am Historisch-Technischen Museum Peenemünde als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig.[2] Seit 2019 ist er als Denkmalpflege-Fachplaner bei Architekturwettbewerben tätig[10] und trägt als externer Gutachter zur Denkmalerfassung für das Landesdenkmalamt Berlin bei.[2] 2023 war er Research Fellow der Wüstenrot Stiftung.[4]

Im Hörfunkprogramm Deutschlandfunk Kultur des Senders Deutschlandradio sowie im SWR[11] kommentiert Gunnar Klack zu aktuellen Themen aus dem Bereich Architektur. Beispielsweise den Architektur-Jahresrückblick des Jahres 2024,[12] 2025[13] oder den Film The Brutalist.[14]

Derzeit (2026) schreibt er gemeinsam mit Andreas Jüttemann an einem Buch über Nuclear Heritage.[15][16]

Klack schreibt vor allem über Themen aus dem Bereichen Denkmalpflege, Infrastruktur-[17] und Architekturgeschichte. Besonderes Interesse hat er am Umgang mit kontrovers diskutierten Technologiebauten, wie zum Beispiel dem Denkmalwert von Kernkraftwerken,[18][19] oder an der Rezeption von polarisierender Architekturgestaltung – Beispiel: Baller & Baller[20], das Projekt The Line in Saudi-Arabien.[21][1] Bekannt ist er als Mitbegründer der Bürgerinitiative zum Erhalt der ehemaligen Forschungseinrichtung für experimentelle Medizin der Freien Universität Berlin. Gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Felix Torkar startete er 2020 eine Petition,[22] die Stimmen dafür sammelt, den sogenannten Mäusebunker und das benachbarte Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité auf dem Campus Benjamin-Franklin in Berlin-Lichterfelde unter Denkmalschutz zu stellen.[23][24]

Ein Artikel über Prozesse räumlicher Aneignung beschreibt unter anderem den User-generated content des Projekt Blinkenlights, bei dem auch Gunnar Klack mit der Software BlinkenPaint einen Beitrag eingereicht hat, der 2001 auf der Fassade des Haus des Lehrers gezeigt wurde.[25]

Theater und Film

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Am Wiener Volkstheater wurde am 1. Dezember 2022 das Stück Apokalypse Miau – eine Weltuntergangskomödie uraufgeführt, an dem Klack gemeinsam mit dem deutsch-isländischen Autor Kristof Magnusson arbeitete.[26