Zum Inhalt springen

Heather Nova

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Heather Nova in Hanau (2005)

Heather Nova (* 6. Juli 1967 in Bermuda als Heather Allison Frith) ist eine bermudische Musikerin, Sängerin und Dichterin, die vor allem in Europa bekannt ist. Nachdem sie lange in London gelebt hat, ist sie mittlerweile wieder nach Bermuda gezogen. Neben ihrer Tätigkeit als Musikerin veröffentlichte sie Gedichte und illustrierte manche ihrer Alben sowie den Gedichtband the sorrowjoy selbst.

Musik und Gesang

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nova (2014)

Die Alben Heather Novas, beginnend mit Glowstars (1993), bewegen sich in ihrer Entwicklung vom Indie-Rock und der besonders zu Beginn und Mitte der 1990er Jahre erfolgreichen Richtung komponierender Sängerinnen (Sheryl Crow, Alanis Morissette, Sarah McLachlan, Tori Amos etc.) hin zur stärkeren Integration von Elementen auch der Pop-Musik. Den Übergang stellt hier South (2001) dar, das auf die rockigeren Alben Oyster (1994) und Siren (1998) folgte. Mit Storm (2003) schuf sie noch einmal ein gitarrenlastiges Werk, während Redbird (2005) wiederum verschiedene Variationen der Vorgänger vereint. Dagegen konzentriert sich The Jasmine Flower (2008) durch stark reduzierte Instrumentierung wiederum fast gänzlich auf die Stimme der Sängerin.

Aufgrund dieses Werdeganges verwendet Heather Nova für ihre Musik sehr unterschiedliche Instrumente. In den 1990er Jahren waren ihre charakteristischen Instrumente die Gitarre und das Cello, so trat Heather Nova häufig bei Konzerten mit einer klassischen