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Konzeptalbum

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Ein Konzeptalbum ist ein Musikalbum, bei dem die einzelnen Titel nicht isoliert, sondern in ihrer thematischen Beziehung als Gesamtwerk betrachtet werden. Durch ein musikalisches und einen textlichen Zusammenhang wird ein Konzept verfolgt, das sich oft auch in die Gestaltung des Covers widerspiegelt.

Musikalischer Hintergrund

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Aus diesem übergeordneten Konzept ergibt sich meist die Reihenfolge der Lieder. Bei Rockalben spricht man auch von Rockopern. Diese Form des Albums wird öfter in der Progressive-Rock-Szene verwendet.

Schon im Zeitalter der Schellackplatten kam es vor, dass eine Reihe von Musikstücken, die einem bestimmten Thema gewidmet waren, in zusammenhängender Form auf den Markt gebracht wurde.

So veröffentlichte das Label Victor im Juli 1940 zwei aus jeweils drei Schellackplatten bestehende Alben von Woody Guthrie, Dust Bowl Ballads Vol. 1 und Dust Bowl Ballads Vol. 2. Die insgesamt zwölf Folksongs handeln vom Leben, den Nöten und den Hoffnungen der aus den als Dust Bowl bezeichneten Regionen emigrierten Landbevölkerung. Auch die Genesis Suite (aufgenommen am 11. Dezember 1945), initiiert durch den in Hollywood tätigen Bandleader, Dirigenten und Komponisten Nathaniel Shilkret, gehört in diesen Zusammenhang gezielt für die Plattenveröffentlichung geschriebener Kompositionen zu einem gemeinsamen Thema.

Als einer der Erfinder des Konzeptalbums gilt Frank Sinatra, der die Möglichkeiten der Langspielplatte direkt nach deren Einführung erkannte. Am 4. März 1946 veröffentlichte er für Columbia das Album The Voice of Frank Sinatra, das als die Geburtsstunde des Konzeptalbums gilt. Seit den 1950er Jahren spielte Sinatra zunächst für Capitol und später für Reprise mehrere Dutzend weiterer solcher Alben ein (siehe Frank Sinatra/Diskografie), von denen viele zu Klassikern der internationalen Popmusik wurden. Sein 1958 veröffentlichtes Konzeptalbum Sings for Only the Lonely mit zwölf Torch Songs (etwa „Selbstmitleidsballaden“) gilt gemeinhin als sein Meisterwerk.[1] Zahlreiche Künstler sahen sich von Sinatra inspiriert und griffen die Idee des Konzeptalbums auf.

Im Bereich größerer Orchestersuiten war Gordon Jenkins mit seinem erstmals 1946 erschienenen Album Manhattan Tower (Decca, erweiterte Neuaufnahme 1956 für Capitol) der Pionier des Genres. Von ihm stammen auch die ähnlich konzipierten Suiten Seven Dreams (Decca, 1954), The Letter (Capitol, 1959 für Judy Garland und John Ireland) und Reflections On the Future in Three Tenses (Reprise, 1979 für Frank Sinatra).

Johnny Cash veröffentlichte wichtige Konzeptalben der Country-Musik. Sein erstes war Ride This Train im Jahr 1960. Es folgten weitere Arbeiten wie Blood, Sweat & Tears (1963), Bitter Tears (1964) und America (1972).

Joe Meek & The Blue Men

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Joe Meek war ein englischer Plattenproduzent, Soundengineer und Songwriter. Mit der Londoner Skiffle-Band West Five, für das Album in The Blue Men umbenannt, veröffentlichte er 1960 die EP I Hear a New World; das vollständige Album erschien allerdings erst 1991. Fasziniert von Raumfahrtprogrammen und überzeugt von der Existenz extraterrestrischen Lebens, erklärte Meek es als Versuch, "ein musikalisches Bild dessen zu schaffen, was im Weltraum existieren könnte".

The Mothers of Invention

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Als erstes Konzeptalbum der Rockmusik wird oft das 1966 erschienene Freak Out! von The Mothers of Invention angeführt, das die Underground-Szene von Los Angeles aus der Perspektive eines „Freaks“ darstellt.