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Multiinstrumentalist

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Multiinstrumentalist 1927

Ein Multiinstrumentalist ist ein Musiker, der mehrere Instrumente spielt.

Begriffsgeschichte

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Die MGG (Die Musik in Geschichte und Gegenwart) in ihrer ersten Ausgabe sowie das Riemann Musiklexikon führen den Begriff nicht. 1977 erscheint der Begriff im dtv-Atlas zur Musik und 1982 im Brockhaus Musik. In den USA ist der Begriff schon in den 1930er Jahren nachzuweisen.[1]

Michael Praetorius erwähnt 1619 im Syntagma Musicum II die Bezeichnung universal für italienische Multiinstrumentalisten.

„In Italia werden die/ so durchaus auff allen Musicalischen Instrumenten so wol omnivocis als univocis, das ihrige practizieren, und praestiren können/ universal genennet/ derselben aber gar wenig gefunden werden.“

Michael Praetorius: Syntagma Musicum II S. 11.

16. bis 18. Jahrhundert

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Stadtpfeifer 1555

Die europäischen Stadtpfeifer lernten in ihrer Ausbildung eine Vielzahl von Instrumenten, darunter Trompete, Posaune, Zink, Schalmei, Oboe, Fagott, Blockflöte sowie die gängigen Streichinstrumente.[2] Musiker mit einer Ausbildung als Stadtpfeifer waren Gottfried Reiche, Johann Joachim Quantz,