Preluders
| Preluders | |
|---|---|
V. l. n. r.: Miriam Cani, Rebecca Miro, Tertia Botha, Anne Ross und Anh-Thu Doan (2005) | |
| Allgemeine Informationen | |
| Genre(s) | Pop |
| Aktive Jahre | 2003–2006 |
| Gründungsmitglieder | |
Gesang | Miriam Cani (2003–2006) |
Gesang | Anh-Thu Doan (2003–2006) |
Gesang | Anne Ross (2003–2005) |
Gesang | Rebecca Miro (2003–2005) |
Gesang | Tertia Botha (2003–2005) |
| Letzte Besetzung | |
Gesang | Miriam Cani |
Gesang | Anh-Thu Doan |
Gesang | Patricia Sadowski (2006) |
Preluders war eine deutsche Girlgroup, die im Jahr 2003 aus der dritten Staffel der von ProSieben ausgestrahlten Castingshow Popstars – Das Duell hervorging. Sie trennten sich im Herbst 2006. Insgesamt verkaufte die Band über 400.000 Tonträger.
Bandgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Popstars – Das Duell
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach zwei Jahren Pause strahlte ProSieben ab August 2003 die dritte Staffel von Popstars aus. Nach britischem Vorbild wurde sowohl eine Boygroup als auch eine Girlgroup formiert, die im Finale gegeneinander um den Sieg in der Show antraten. Die Jury bestand aus Sabrina Setlur, Uwe Fahrenkrog-Petersen und Detlef Soost. Gesangslehrerin war Artemis Gounaki.
In fünf Städten bewarben sich über 12.000 junge Frauen und Männer. Insgesamt 46 Kandidaten erreichten die Entscheidungsshow am Düsseldorfer Flughafen. 27 von ihnen reisten von dort aus nach Orlando (Florida) für einen vierwöchigen Choreografie- und Gesangsworkshop. Als durch die Jury zusammengestellte Band Preluders führten Anh-Thu Doan (* 19. Dezember 1986 in Lörrach), Miriam Cani (* 30. Mai 1985 in Elbasan, Albanien), Rebecca Miro (* 27. Juli 1983 in Berlin) und Tertia Botha (* 8. Juni 1979 in Kapstadt, Südafrika) erste Studioaufnahmen durch. Anne Ross (* 17. März 1985 in Dersum) komplettierte erst durch eine Nachnominierung die Band, nachdem ihr Produzent Uwe Fahrenkrog-Petersen[1] stimmliche Verstärkung suchte.[2]
Die Preluders nahmen eine Coverversion des Songs Losing My Religion von R.E.M. auf. Die konkurrierende Boygroup Overground coverte den Song I Wanna Sex You Up von Color Me Badd. Beide Songs wurden ab Oktober 2003 über 1,2 Millionen Mal exklusiv bei McDonald’s verkauft. Zur Bewerbung der Songs gingen beide Bands im Oktober auf eine Club- und Autogrammstunden-Tour durch Deutschland.[3]
Im Anschluss fand am 3. November 2003 das Finale von Popstars – Das Duell statt. Während die Preluders zwar mehr CDs verkauften und damit zunächst einen Vorsprung vor Overground hatten[4], erhielten Overground im Telefonvoting mehr der insgesamt über drei Millionen Anrufe. Sie gewannen die Show mit 51,8 Prozent.[5]
Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die erste Single der Preluders, Everyday Girl, erschien im November 2003 und erreichte den ersten Platz der deutschen Singlecharts und die Top 5 in Österreich und der Schweiz. Ihr im November des gleichen Jahres veröffentlichtes Debütalbum Girls in the House erreichte Platz 2 in den deutschen Albumcharts. In Österreich verpasste das Album mit Platz 12 die Top 10 der Charts; in der Schweiz stieg das Album auf Platz 3 ein. Die Preluders wurden in Deutschland für ihre Debütsingle sowie für ihr Debütalbum jeweils mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Ebenfalls im November waren die Preluders Teil der TV Allstars, einem Zusammenschluss von Bands und Sängern aus verschiedenen Castingshows. Ihre gemeinsame Single, ein Cover des Band-Aid-Songs Do They Know It’s Christmas?, erreichte Platz 3 in den deutschen, Platz 26 in den österreichischen und Platz 51 in den Schweizer Singlecharts und wurde in Deutschland mit einer Goldenen Schallplatte für über 250.000 verkaufte Exemplare ausgezeichnet. Für das Album The Ultimate Christmas Album der TV Allstars nahmen die Preluders eine eigene Version des Songs Last Christmas und gemeinsam mit Overground den Song Wonderful Christmastime auf. Das Album erreichte Platz 3 in Deutschland, Platz 28 in Österreich und Platz 32 in der Schweiz und wurde in Deutschland ebenfalls mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Ab Dezember 2003 waren die Preluders gemeinsam mit Overground auf Party-Tour durch Clubs und Diskotheken der Städte Frankfurt, Stuttgart, Köln und München.[6]
