Systems in Blue
| Systems in Blue | |
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Scholz (links) und Wiedeke (rechts) mit Köhler auf einem Porträt im Hintergrund | |
| Allgemeine Informationen | |
| Genre(s) | Pop, Eurodisco |
| Gründung | 2003 |
| Website | systems-in-blue.de |
| Gründungsmitglieder | |
| Rolf Köhler († 2007) | |
Gesang, Komponist | Michael Scholz |
Gesang, Komponist | Detlef Wiedeke |
| Thomas Widrat (bis 2008) | |
| Aktuelle Besetzung | |
Gesang, Komponist | Michael Scholz |
Gesang, Komponist | Detlef Wiedeke |
Gesang, Komponist | Olaf Senkbeil |
Co-Komponist, Co-Produzent | Johann Perrier |
Systems in Blue ist ein deutsches Musikprojekt, das 2003 von den ehemaligen Studiosängern von Modern Talking und Blue System unter der Leitung von Rolf Köhler und Thomas Widrat gegründet wurde.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2000 kam es zum Bruch zwischen Dieter Bohlens Studiosängern Rolf Köhler, Detlef Wiedeke, Michael Scholz und der Plattenfirma Sony BMG, als diese für ihre Arbeit im Studio mehr Geld verlangten, was zu einer Beendigung der Zusammenarbeit führte. Als sich Köhler mit seinen Vorwürfen, dass Bohlen niemals selbst auf einer CD gesungen habe, an die Öffentlichkeit wenden wollte, zahlte die Plattenfirma umgerechnet 50.000 Euro an die drei Sänger.
Um den altvertrauten Sound am Leben zu erhalten, wurde 2003 das Musikprojekt Systems in Blue gestartet, der Name soll eine Anspielung an das frühere Projekt Blue System sein, auch das Logo wurde kopiert und der Sound war eine 1:1-Nachahmung der frühen Musikrichtung von Blue System.
Noch vor der Jahreswende spielten die Musiker drei Titel ein, Thomas Widrat übernahm dabei die Textdichtung. Ein halbes Jahr später wurde die erste Single Magic Mystery veröffentlicht, welche die Spitze der European Dance Charts erreichte. Die zweite Single, Winner, enthält einen Song, welcher mit Judith Burmeister, einer ausgeschiedenen DSDS-Kandidatin, eingesungen wurde. Der kommerzielle Erfolg sowie ein Charteinstieg blieb bei beiden Veröffentlichungen aus. Als letzte Vorabsingle wurde Point of No Return veröffentlicht, mit welcher die Band einige kleinere Fernsehauftritte bei ZDF – Guten Morgen absolvierten. Kurze Zeit später kam dann auch das gleichnamige Album auf den Markt. Es folgten Touren, welche die Band von Deutschland über Israel bis nach Sibirien führte.
Im Jahr 2005 drehte die Band ihr erstes Video 1001 Nights, welches 2006 auf der gleichnamigen vierten Single veröffentlicht wurde. Im selben Jahr entstanden auch Zusammenarbeiten mit anderen Musikern, beispielsweise produzierte Systems in Blue die Single Ich will alles und noch mehr von Tommy Fischer und einige Stücke der Sängerin Patty Ryan. Auch wurde die gemeinsame Single mit Mark Ashley Give a Little Sweet Love produziert und veröffentlicht.
Im Sommer 2007 wurde die Single Voodoo Queen veröffentlicht, ehe sich die Band zurückzog, um an ihrem neuen Album zu arbeiten.

